s u p e r V i V o -´The Rise of the Cybernetic Plant´
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superViVo - Dritte Generation

Das Projekt ’s u p e r V i V o’ [lat. Überleben] ist ein künstlerisch, wissenschaftliches Experiment, das in drei auf sich aufbauenden Stufen kybernetische Pflanzen entwickelt, verwirklicht, testet, dokumentiert und analysiert.

Innerhalb des mehrstufigen Experiments werden drei Roboter gebaut. Alle Roboter haben statt mechanischer Beine austreibende íste (Weide, Bambus oder Drachenbaum).

Der ‘innere’ Kampf dreier Cyborgs (Cybernetic Organism) zwischen Techink und Organismus wird üffentlich ausgetragen. Schauplatz dieser Konfrontation ist die ’s u p e r V i V o – Arena’. Das Spielfeld ist je nach Akt anders aufgebaut und enthält für jeden der drei ‘Cyborgs’ letale beziehungsweise vitale Zonen.

Der erste Roboter funktioniert ohne Programmierung, er besteht aus einer Kombination von einfachen Schaltkreisen, welche ihn nach einem vorgegebenen Schema bewegen. Seine organischen Beinen wirken der Bewegung der Mechanik entgegen, indem sie Wurzeln schlagen und austreiben. Im zweiten Teil des Experiments wird die Bewegung des Roboters von zwei Entitäten beeinflusst: einerseits von Communitynetworks, die den Roboter lenken, andererseits erhält er Befehle von den Organismen, der sich niederlassen will. Während des dritten Aktes wird diese Ambilvalenz ausgeschaltet, indem die Beeinflussung durch die Community ausfällt und nur mehr die Pflanzen den Roboter nach ihren Bedürfnissen steuern.

Akt Eins: ‘Organismus versus Mechanismus’
Erste Generation des dreistufigen Experiments

superViVo Akt Eins: 'Organismus versus Mechanismus'

In diesem Akt wird ein solarbetriebener Roboter gebaut, dessen Beine aus lebenden Weiden-, Bambus- bzw. Drachenbaumablegern (schnell wurzelnde und robuste Gewächse) besteht. Dadurch werden die Pflanzen durch eine maschinelle Motorik erweitert, die Maschine wiederum durch organische Komponenten. Beide Entitäten haben gegensätzliche Ziele: Die Maschine will sich fortbewegen, die Pflanze allerdings will sesshaft werden. Durch die Aneinanderkettung beider Bestandteile zu einem Kürper entsteht eine in sich selbst konkurrierende Einheit.
Der innere Kampf dieser schizophrenen Einheit wird auf einem Spielfeld, der ’s u p e r V i V o – Arena’, ausgetragen. Diese Inszenierung ermittelt, welche der beiden, sich in vermeintlicher, künstlich konstruierter, Symbiose befindlichen Komponenten die íœberhand gewinnt.

Akt Zwei: ‘Organismus versus Gesellschaft’
Zweite Generation des drei stufigen Experiments

superViVo Akt Zwei: 'Organismus versus Gesellschaft'

Einem neuen Versuchsobjekt, auf Basis seines Vorgängers entwickelt, wird ‘Intelligenz’ injiziert. Die einfachen Steuerkreise werden durch ein Arduino-Board ersetzt. Die interne Kommunikation der Pflanzen(beine) wird gemessen, interpretiert und zu Steuerbefehlen modifiziert, folglich lenkt die Pflanze seinen hybriden ‘Kürper’. Als Gegenpart zur organischen ‘Intelligenz’ fungiert die ‘Community’. Diese interveniert via Twitter und beeinflusst ihrerseits die Richtung der Bewegung des Hybridwesens. Es entsteht ein schizophrenes/gespaltenes Wesen, eine intelligente Chimäre, dirigiert vom Organismus und den Erschaffern- den Menschen.

Akt Drei: ‘Der kybernetische Organismus’
Dritte Generation des drei stufigen Experiments

superViVo Akt Drei: 'Der kybernetische Organismus'

Im letzten Akt der Trilogie wird eine ‘autarke’ kybernetische Kreatur geschaffen, welche nur von der organischen Intelligenz kontrolliert wird. Die Chimäre bewegt sich nur, um einen für die Organismen optimalen Ort zum Sesshaftwerden aufzusuchen. Es entsteht ein sich ’selbstversorgendes’, ’selbstbestimmendes’ kybernetisches Wesen, welches sich in der ’s u p e r V i V o – Arena’ beweisen muss.

superViVo - Arena

Austragung der ersten Kämpfe wird im Sommer 2011 in Wien stattfinden.

mehr Infos auf: http://supervivo.daal.at

s u p e r V i V o – ‘The Rise of the Cybernetic Plant’
http://supervivo.daal.at | Philip Fischer und Erkin Bayirli | Wien, Juli 2010

DAAL & DKIA @ Art.on.Wires
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Art.on.Wires Festival May 10 - 13 2010, all day 10.00 - 23.00 Kanonhallen, Oslo, Norwa

Art.on.Wires
A Laboratory for Live and Interactive Art & Technology
May 10 – 13 2010, all day 10.00 – 23.00 Kanonhallen, Oslo, Norway

We will perform two workshops in cooperation with DKIA at the Art.on.Wires Festival in Oslo, Norway: BoBo –Gadgetto & Playful Spaces. At the BoBo – Gadgetto workshop, we will build a wearable and interactive LED display. At Playful Spaces we will toy with the constraints & resources of gadgetry and modify it for some “artistic” purpose.
Visit the Festival Page- there’s lots of nice & interesting stuff.
If you’re interested in participating in one of the upcoming workshops, you need to register here.

“Art.on.Wires is an open laboratory for live and interactive art where researchers, engineers and practitioneers from various fields collaborate to explore and create a new generation of media technology for artistic performances and mixed-reality spaces.

We invite choreographers, dancers, singers, actors, musicians, composers, DJs, VJs, visual artists, programmers, set designers, light engineers, sound engineers and interested researchers to join our laboratory. The four-day event will feature workshops on artistic programming tools and interactive technologies, dorkbot talks and experimental performances. Art.on.Wires takes place in an old industry hall which will be equipped with interactive technologies to serve as a space for artistic and scientific experimentation.

Our main topics are Space and Interaction. Artistically we are interested in interactions with smart performance spaces and interactions between people in remote networked performance spaces. On the engineering side issues of interest are the integration of Vision, Sound and Motion technologies into a local space to enable remote and mixed-reality interactions.”

Keynote Talks

* Tue 11/5, 14-15h: Mark Coniglio, Troika Ranch
* Wed 12/5, 14-15h: Atau Tanaka, Chair of Digital Media, Director of Culture Lab, Newcastle University

Dorkbot Talks

Mon 10/5, 20-23h: The purpose of dorkbot talks is to give all Art.on.Wires participants and local artists from Oslo a platform for informal presentation of their work. The evening is open to everyone and there is no entrance fee. Talks are strictly limited to 10min and 2min for questions afterwards. Talks must be registered on-site between 18h00 and 19h45 on Monday 10th.

Workshops

Art.on.Wires is structured into guided workshops which happen at the beginning of the festival, followed by spontaneously organised free workshops where people can gather to work on an idea or concept. See the workshop page for details.

Live Concerts and Experimental Performances

* Tue 11/5, 20-23h: Line-up TBA
* Wed 12/5, 20-23h: Line-up TBA

Open Laboratory

Thu 13/5, 14-18h: On the last day we open the doors of our laboratory space to everyone. In particular, we invite children and families to visit us, explore the installations we’ve designed and watch the performances we’ve created.

If you are arround Oslo, so feel free to drop by!!!

Art.on.Wires Website
Art.on.Wires Program

Art.on.Wires Oslo,Norway

CODED CULTURES MEDIA ARTS FESTIVAL
14. – 18.10.2009 Yokohama, Tokyo / Japan
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Binationales Festival zur Untersuchung künstlerisch-kreativer Fähigkeitsprofile in medienintegrierten Entwurfskulturen

14. – 18.10.2009 Yokohama, Tokyo / Japan

Coded Cultures 2009 geht in die zweite Runde: vom 14. – 18. Oktober findet der zweite Teil des Festivals, veranstaltet von der Gruppe 5uper.net, statt. Im Mittelpunkt steht eine neue Generation von Medien- und Entwurfskulturen und deren kreative Praktiken. Vielfältige Szenen und Projekte, die unter Zuhilfenahme von elektronischen Medien neue Anwendungsbereiche schaffen, werden vernetzt und für Außenstehende zugänglich gemacht. Damit thematisiert das Festival kulturelle Enwicklungsprozesse an der Schnittstelle von Kunst, Technologie, Wissenschaft und Unterhaltung.
Als Teil des offiziellen “Österreich-Japan Jahr 2009″ präsentiert sich Coded Cultures als kreative Vermittlungsplattform in beiden Ländern. 140 Jahre diplomatische Beziehungen bilden den Anlass für die Präsentation von Entwicklungszusammenhängen zwischen “Creative Cities” wie Wien und Yokohama diese verkörpern.
Nähere Informationen zum Rahmenprogramm und den Associated Events findet ihr auf unserer Website.

Coded Cultures Japan Festival Website
Coded Cultures Program Japan